Hymne à la beauté 05.03.2021

Sonja Leutwyler, Astrid Leutwyler und Benjamin Engeli

5. März 2021
19:00 Uhr

Hymne à la beauté

Sonja Leutwyler, Mezzo Sopran
Astrid Leutwyler, Violine
Benjamin Engeli, Klavier

Programm

Louis Spohr (1784–1859):
6 Gesänge op. 154 für Mezzosopran, Violine und Klavier
– Abendfeier
– Jagdlied
– Töne
– Erlkönig
– Der Spielmann und seine Geige
– Abendstille

Othmar Schoeck (1886–1957):
Drei Lieder von Heine op. 4
– Sommerabend
– Warum sind die Rosen so blass?
– Wo?

Czesław Marek (1891–1985):
Bitte op. 17b

Felix Petyrek (1892–1951):
«Spät» für Gesang, Violine und Klavier

Martin Wettstein (*1970):
Hymne an die Schönheit

Camille Saint-Saëns (1835–1921):
Violons dans le soir

Jules Massenet (1842–1912):
Elégie

Sonja Leutwyler, Mezzo Sopran

Sonja Leutwyler studierte Viola und Gesang an den Musikhochschulen von Zürich und München.

Vier Jahre war sie als Solistin am Staatstheater am Gärtnerplatz München engagiert und sang die grossen Partien ihres Fachs. Weitere Engagements führten sie ans Prinzregententheater sowie ans Cuvilliés-Theater München, ans Teatro Comunale di Bologna und ans Opernhaus Zürich. Kürzlich sang sie in einer Produktion der Opéra Comique Paris eine Hauptpartie in der Oper «Kein Licht» von Philippe Manoury und gab Gastspiele am Grand Théâtre de Luxembourg.

Als Konzertsolistin tritt Sonja Leutwyler mit namhaften Orchestern wie z.B. den Bamberger Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer, dem Zürcher- und dem Stuttgarter Kammerorchester und dem SWR Symphonieorchester unter Helmut Rilling auf. Sie ist gern gesehener Gast an bedeutenden Festivals wie z. B dem Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen, dem Musikfest Stuttgart und dem Beethovenfest Bonn und tritt regelmässig in der Tonhalle Zürich und im Wiener Konzerthaus auf.

Höhepunkte der letzten drei Jahre waren Mendelssohns Walpurgisnacht am Rheingau Musik Festival unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada mit dem hr-Sinfonieorchester, Konzerte und CD-Aufnahme mit dem RSO Wien unter Cornelius Meister, CPE Bachs Magnificat mit dem Zürcher Kammerorchester unter Diego Fasolis, Konzerte am Teatro Comunale di Bologna unter Roberto Abbado, einen Liederabend in der Tonhalle Maag sowie einen Kammermusikabend in der Elbphilharmonie. Ihre bei Solo Musica erschienene CD «Hymne à la beauté» wurde mit dem Supersonic Pizzicato Award ausgezeichnet.

Astrid Leutwyler, Violine

Von 2007 war 2011 war Astrid Leutwyler stellvertretende Konzertmeisterin und Stimmführerin im Gustav Mahler Jugendorchester und wurde 2011 mehrmals als 1. Konzertmeisterin bei den Bamberger Symphonikern engagiert. Von 2009 bis 2014 war sie erste Geigerin im Orchestra Mozart unter der Leitung von Claudio Abbado. Für die Spielzeit 2014/15 wurde sie als stellvertretende Stimmführerin nach Düsseldorf berufen und spielte bei den Düsseldorfer Symphonikern und der Deutschen Oper am Rhein. Des Weiteren folgten Einladungen des Münchner Kammerorchester, Mahler Chamber Orchestra und Lucerne Festival Orchestra und sie spielt heute regelmässig im Tonhalle Orchester Zürich, im Zürcher Kammerorchester und im BR Rundfunkorchester München. Aktuell ist Astrid Leutwyler als 1. Geigerin im Orchestra Mozart, Bologna, engagiert und ist Mitglied des Balthasar Neumann Ensembles unter der Leitung von Thomas Hengelbrock.

Astrid Leutwyler ist Gewinnerin des «Küsnachter Kulturpreis 2009», Preisträgerin des «ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition» und des «Internationalen Interpretationswettbewerb Verfemte Musik Schwerin».

Im Juli 2018 ist ihre CD «Hymne à la beauté» beim Label Solo Musica und Sony Music in einer Koproduktion mit Radio SRF 2 Kultur erschienen. Die Einspielung erhielt von der Fachpresse Höchstnoten und wurde mit dem Pizzicato Supersonic Award ausgezeichnet.

1984 in Zürich geboren, absolvierte sie ihre musikalische Ausbildung, den Master of Arts (ZFH) sowie das Konzertexamen in Stuttgart, Zürich und London bei Hanna Weinmeister, Judith Ingolfsson, Andreas Janke und David Takeno. Prägende Anregungen erhielt sie zudem bei Rainer Kussmaul, Rachel Podger und Giuliano Carmignola.

Benjamin Engeli, Klavier

Benjamin Engeli fährt rund 1000 Kilometer Zug pro Woche und pendelt so zwischen seinen etwa 60 jährlichen Auftritten in den grossen Konzertsälen Europas, seiner Lehrtätigkeit am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch, seinen vielfältigen Jury-Aufgaben und seinem Engagement als Vater einer dreijährigen Tochter.

Seine Vielseitigkeit widerspiegelt sich auch in seiner grossen stilistischen Bandbreite als Pianist. Er konzertiert mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau oder dem Tonhalle Orchester Zürich und hat mit zahlreichen CD-Produktionen mit Werken von Joseph Haydn über George Gershwin bis zur neuesten Musik auf sich aufmerksam gemacht.

Benjamin Engeli widmet sich mit Begeisterung der Kammermusik: als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den ARD-Musikwettbewerb in München, inzwischen ist er ein weltweit gefragter musikalischer Partner seiner Berufskollegen.

Benjamin Engeli stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für die verschiedensten Instrumente zu begeistern. Er studierte zuerst Horn, konzentrierte sich aber bald auf sein Hauptinstrument Klavier und wurde dabei zu einem grossen Teil von Adrian Oetiker an der Musikakademie Basel ausgebildet. Weitere Studien folgten bei Homero Francesch, Lazar Berman, Maurizio Pollini und Andràs Schiff.